Preise nach Bereichen: Essen, Energie, Wohnen
Von 2015 bis 2025 stiegen die Preise für Nahrungsmittel in Deutschland um 51 %, in Österreich am stärksten für Restaurants und Hotels um 66 %. Der Gesamtindex legte im selben Zeitraum um 32 % (DE) und 39 % (AT) zu.
Veränderung je Bereich
| Bereich | DE 2015-2025 | AT 2015-2025 | DE 1996-2025 | AT 1996-2025 |
|---|---|---|---|---|
| Gesamt | +31,9 % | +39,0 % | +74,2 % | +93,7 % |
| Nahrungsmittel | +50,9 % | +42,4 % | +98,6 % | +109,7 % |
| Energie | +45,9 % | +65,0 % | +183,9 % | +164,3 % |
| Wohnen und Energie | +32,7 % | +57,2 % | +98,1 % | +165,6 % |
| Verkehr | +33,2 % | +33,1 % | +92,2 % | +80,2 % |
| Restaurants und Hotels | +46,6 % | +65,6 % | +110,6 % | +162,9 % |
Quelle: Eurostat, prc_hicp_aind (CC BY 4.0). "Wohnen und Energie" ist die COICOP-Gruppe 04 (Wohnung, Wasser, Strom, Gas und andere Brennstoffe). Daten als JSON.

Warum keine Einzelpreise?
Was kostete eine Semmel 1970, ein Bier 1985, eine Kinokarte 1995? Für solche Fragen gibt es keine frei nutzbaren amtlichen Durchschnittspreise über Jahrzehnte. Was im Netz kursiert, stammt meist aus Werbeanzeigen, Erinnerungen oder einzelnen Städten. Wir zeigen deshalb die amtlichen Preisindizes für ganze Bereiche.
Der HVPI ist der europaweit vergleichbare Verbraucherpreisindex. Er weicht leicht vom nationalen VPI ab, weil er zum Beispiel selbstgenutztes Wohneigentum nicht enthält. Mehr dazu unter Was ist der VPI?
Hinweis: Keine Anlage- oder Kreditberatung. Alle Werte beruhen auf amtlichen Statistiken und zeigen die Vergangenheit.
Häufige Fragen
Was ist seit 2015 am stärksten teurer geworden?
In Deutschland Nahrungsmittel mit +51 %, in Österreich Restaurants und Hotels mit +66 % (HVPI, 2025 gegen 2015).
Warum zeigt ihr keine Preise für Brot, Bier oder Kino?
Für einzelne Produkte gibt es keine frei nutzbaren amtlichen Durchschnittspreise über Jahrzehnte. Statt Zahlen zu schätzen, zeigen wir die amtlichen Preisindizes für ganze Bereiche.